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Geschrieben von Mascha

Beratung zur Badbeleuchtung

Auf den ersten Blick mag es schwierig erscheinen, ein Badezimmer zu beleuchten. Wo hängen Sie die Lampen auf? Ist die Beleuchtung in Kombination mit Feuchtigkeit sicher? Entscheidest Sie dich für Spots oder eine größere Leuchte? Wir geben Ihnen eine Reihe von Tipps, damit Sie wissen, worauf Sie bei der Auswahl der Badezimmerbeleuchtung achten müssen.

Welche Leuchten eignen sich für mein Badezimmer?

1. Die Grundlagen

Bei der Grundbeleuchtung soll das Licht den gesamten Raum ausleuchten. Die Grundbeleuchtung besteht meist aus einer Deckenleuchte oder mehreren Spots. Wählen Sie eine Leuchte mit diffusem Licht als Grundbeleuchtung. Diffuses Licht ist weich und beleuchtet nicht gebündelt einen Teil des Raums, sondern sorgt im Gegenteil für eine gute Lichtverteilung im gesamten Raum.

2. Funktionslicht

Neben der Grundbeleuchtung ist Funktionslicht im Badezimmer wünschenswert. Denn Funktionslicht ist auf einen bestimmten Bereich im Badezimmer gerichtet. Eine zusätzliche Wandleuchte neben dem Badezimmerspiegel ist ein gutes Beispiel für funktionale Beleuchtung. Denn diese zusätzliche Leuchte sorgt für gute Sicht beim Rasieren oder Schminken.

3. Atmosphärische Beleuchtung

Jetzt, da wir die Grundbeleuchtung und das Funktionslicht haben, ist es an der Zeit, dem Badezimmer etwas Stimmung zu verleihen. Während Sie in der Badewanne liegen, können Sie kein grelles Licht gebrauchen. Fügen Sie daher dimmbare LED-Spots oder -Streifen hinzu. Sie können dieses indirekte Licht nach Ihren Wünschen einstellen und so die perfekt zum Moment passende Atmosphäre schaffen.

Worauf achte ich bei der Auswahl?

Feuchtigkeitsbeständigkeit der Lampe

Badezimmerleuchten sind viel Feuchtigkeit ausgesetzt. Sie verfügen daher über einen bestimmten Feuchtigkeits- und Staubschutz, der in einem IP-Wert ausgedrückt wird. Je höher dieser Wert ist, desto widerstandsfähiger ist die Leuchte gegen Feuchtigkeit und Staub. Die erste Zahl gibt den Schutz gegen Staub und die zweite Zahl den Schutz gegen Wasser an.

Einteilung in Schutzbereiche

Teilen Sie Ihr Badezimmer in Bezug auf Feuchtigkeit in verschiedene Schutzbereiche ein. Die Position einer Leuchte im Badezimmer bestimmt, welcher IP-Wert erforderlich ist. Möchten Sie beispielsweise eine Leuchte direkt über der Duschkabine? Dann muss die Leuchte mindestens einen IP-Wert von 65 haben. Denn die Luftfeuchtigkeit ist an dieser Stelle hoch. Im Folgenden erfahren Sie, welche Schutzbereiche es gibt.

Schutzbereich 1

Schutzbereich 1 ist der Bereich ab dem Fußboden bis zu einer Höhe von 2,25 Metern oberhalb der Duschkabine oder Badewanne. In diesem Bereich dürfen nur Leuchten mit einem IP-Wert ab 65 angebracht werden. Diese Leuchten müssen gegen Wasserstrahlen geschützt sein.

Schutzbereich 2

Schutzbereich 2 ist der Bereich bis 60 Zentimeter rund um Dusche, Badewanne oder Waschbecken. Installieren Sie in diesem Bereich nur Leuchten mit einem IP-Wert ab 44. Diese Leuchten müssen vielen Wassertropfen standhalten können und sind daher spritzwassergeschützt.

Schutzbereich 3

Schutzbereich 3 ist der Bereich außerhalb der Schutzbereiche 1 und 2, in dem kein Kontakt mit Wasser besteht. Für diesen Bereich sind Lampen mit einem IP-Wert ab 21 geeignet. Diese Lampen sind tropfwassergeschützt.

Hinweis

Die oben genannten Schutzbereiche gelten nur, wenn Ihre Steckdose mit einem Fehlerstrom-Schutzschalter geschützt ist. Ist das nicht der Fall? Dann dürfen Sie nur Leuchten installieren, die doppelt isoliert, geerdet und wasserdicht sind. Schalter und Dimmer müssen in diesem Fall außerhalb des Badezimmers platziert werden.

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