Zu Hause habe ich seit Jahren einen kompakten italienischen Espresso-Halbautomaten, mit dem ich es gewohnt bin, manuelle Espressos zuzubereiten und Milch mit der Dampfdüse selbst aufzuschäumen.
Auf der Arbeit (ich bin seit Jahren selbstständig) wollte ich den Besuchern nach nur Instantkaffee endlich anständigen Kaffee servieren können. Nach einem Urlaub in einem Haus, in dem es eine normale Nespresso-Maschine gab, habe ich mich auf die Suche nach einer gemacht, die auch Milch aufschäumen kann und nicht zu teuer ist. So wurde es dieser.
Ich war sehr neugierig, als ich zum ersten Mal anfing, einen Cappuccino mit dem Ding zu machen. Und leider habe ich sofort gemerkt, dass ich ein bisschen Barrista spielen muss, um den Cappuccino so zu bekommen, wie ich es will: mit feinem Schaum, der sich leicht mit dem Espresso vermischt. Sozusagen wie in guten Kaffeebars. Mit 1 Druck auf die Schaltfläche „Milchrezept“ erhalten Sie das nicht. Dabei wird zuerst die Milch aufgeschäumt und dann der Kaffee „eingefüllt“. Ergebnis: Ein Loch in Ihrem – meist recht groben – Milchschaum. Also mache ich seitdem zuerst den Espresso mit der Espressotaste und dann erst die Milch mit der Milchrezepttaste. Dann müssen Sie ihn sofort ausschalten, sonst fängt er wieder an, Kaffee zu kochen. Mit dem Ergebnis dieser alternativen, etwas umständlichen Methode bin ich sehr zufrieden.
Für diejenigen, die nicht so wählerisch sind, ist die Milchrezepttaste ein sehr praktischer 1-Knopfdruck. Aber. Dann kommt die Enttäuschung: Reinigung des Milchbehälters: der muss nach jedem Gebrauch komplett zerlegt und mit heißem Wasser und Seife gewaschen werden Spülung.. Ich mache das normalerweise nur mit fließend kaltem Wasser, alle paar Tage einmal mit heißem Wasser, aber auch dann bleibt es mühsam. Jedenfalls darf man für diesen Preis nicht mehr erwarten, daher habe ich mich nach einiger Überlegung dazu entschieden, das Gerät zu behalten. Und trotz allem genieße ich es sehr, Kunden und mich selbst mit sehr anständigen Kaffees zu verwöhnen.