Erfahrungen mit der Hue-Bridge und den Hue-Lampen haben uns von dieser Kamera begeistert und auch der Inhalt der Box hat uns nicht enttäuscht: Durch den starken Magneten und das schwere Stativ ist die Kamera sehr einfach zu platzieren, sodass sie überall aufgestellt werden kann. Wir möchten die Kamera mit Blick auf die Hintertür in der Garage aufhängen: Mit der mitgelieferten Kappe ist es möglich, die Kamera an der Decke aufzuhängen, der starke Magnet hält sie auch an Ort und Stelle. Der Adapter verfügt über ein ausreichend langes Kabel.
Die Installation erfolgt durch Befolgen der Schritt-für-Schritt-Anleitung in der Hue-App. Der Kamera liegt ein „Eigentumsnachweis“ mit einem QR-Code zum Scannen während der Installation bei. Auch wenn dieser QR-Code auf dem Bildschirm meines Telefons leicht zu lesen schien, musste ich mich für einen besseren Abstand etwas bewegen und die Karte umdrehen, um einen guten Scan zu erhalten. Nachdem ich das WLAN-Netzwerk ausgewählt und das entsprechende Passwort eingegeben hatte, war die Kamera eingestellt. Die Sicherheit zur Speicherung der aufgenommenen Kamerabilder ist gut durchdacht. Es wird eine Verschlüsselung mit Passphrase angewendet. Nur Personen mit dieser Passphrase können die Kamera verwenden.
Das Bild der Kamera ist absolut gut und die Bilder verzögern sich kaum. Die Kamera verfügt über drei Zustände: Aus, Scharfgeschaltet und Abwesend. Für beide aktivierten Zustände können Sie festlegen, wie mit der Bewegungserkennung umgegangen werden soll: welche Lichter blinken sollen (rot oder weiß) und ob die Kameras eine Sirene ertönen lassen sollen. Leider lässt sich das alles nur über die App bedienen und nicht beispielsweise über einen Home-Automation-Server. Und das ist für mich ein ziemlicher Wermutstropfen. Unsere Hintertür hat ein elektrisches Schloss und ich wollte die Kamera je nach Status dieses Schlosses ein- und ausschalten können, damit wir sehen können, wer wann durch die offene Hintertür hereingekommen ist. Darüber hinaus erwartete ich, in meinem Hausautomationssystem Maßnahmen ergreifen zu können, sobald eine Bewegung erkannt wird. Gleiches gilt für die Videobilder, die nur in der App und nicht beispielsweise über ONVIF angesehen werden können. Das bedeutet, dass Bilder nur in der Cloud gespeichert werden können und hierfür ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich ist.
Diese Nachteile kann ich nur schwer verschmerzen, die Kamera hat einen beachtlichen Preis und obendrein gibt es noch ein Abo. Positiv aus Datenschutzgründen sind die Bildqualität und die Verschlüsselung der Bilder.