Geschrieben von Prescious
Aktualisiert am
18. September 2026
·
12:45
6 Tipps zur Reduzierung von Reisekrankheit in VR
Reisekrankheit, auch Motion Sickness genannt, bekommst du im Auto, im Flugzeug oder auf einem Boot. Motion Sickness bei der Verwendung einer Virtual-Reality-Brille gehört auch in diese Aufzählung. Du erlebst sie bei intensiven Games oder beim Spielen von Simulatoren. Das Gefühl kann von Übelkeit bis Schwindel variieren. In diesem Artikel findest du 6 Tipps, um Motion Sickness in VR zu reduzieren.
Alle tips in het kort
- Stelle deine VR-Brille richtig ein
- Mache Pausen
- Praktische Tipps
- Trainiere dein Gehirn
- Wähle dein Spiel sorgfältig aus
- Stelle sicher, dass die Spezifikationen korrekt sind
Tipp 1: Stelle deine VR-Brille richtig ein
Es gibt einige hilfreiche Einstellungen an der VR-Brille. Indem du die Helligkeit der VR-Brille verringerst, reduzieren sich die Reize, die das Gehirn erhält und verarbeiten muss. Dadurch passt sich dein Gehirn besser an und du wirst weniger von den bewegten Bildern gestört. Es ist auch wichtig, dass du die Linsen richtig einstellst. So ist das Bild immer scharf und dein Gehirn erhält weniger Reize von den Augen.
Tipp 2: Mache Pausen
Iss und trink ausreichend, bevor du die VR-Brille aufsetzt. Achte auf deine Atmung und atme ruhig. Lege Pausen ein, wenn du merkst, dass es dir nicht gut geht. Stelle dir auch einen Ventilator auf oder öffne ein Fenster, wenn du spielst, um frische Luft zu bekommen.
Fühlst du dich während des Spielens schwindelig? Dann höre sofort auf zu spielen, zumindest bis der Schwindel verschwunden ist. So verhinderst du, dass dein Gehirn den Geruch und das Gefühl der VR-Brille mit dem Gefühl der Reisekrankheit verbindet. Höre auf, bevor dir schwindelig wird, und baue deine Toleranz langsam auf. Fühlst du dich beim VR-Gaming wirklich nicht gut?
- Setze das Headset sofort ab.
- Lege dich flach auf den Boden oder setze dich auf einen Stuhl und halte deinen Kopf still.
- Achte weiterhin auf eine gute und tiefe Atmung.
- Öffne ein Fenster für frische Luft.
Tipp 3: Praktische Tipps
Bei vielen VR-Brillen nutzt du verschiedene Modi: Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality. In VR siehst du nur eine virtuelle Welt. Die Wahrscheinlichkeit für Motion Sickness ist hier am größten. Wird mir schnell übel? Dann beginne in AR oder MR. Du siehst dann immer noch die reale Welt, wodurch dein Gehirn weniger verwirrt wird. Fühlt sich das gut an? Dann steigere dich langsam zu VR-Games mit kurzen Sessions und Teleportation. So entdeckst du, welcher Modus am angenehmsten ist.
Tipp 4: Trainiere dein Gehirn
Baue die Spielzeit langsam auf, um dein Gehirn zu trainieren. Dadurch verwendest du die VR-Brille länger ohne Beschwerden. Fange bei zehn Minuten an und steigere dich dann langsam. Indem du das Gehirn an die virtuelle Realität gewöhnst, beugst du VR-Krankheit vor.
Tipp 5: Wähle dein Spiel sorgfältig aus
Nicht jedes VR-Game oder -Erlebnis hat die ganze Zeit die gleichen Bilder pro Sekunde. Ruckler im Bild sorgen für Verwirrung in deinem Gehirn, da es nur visuell passiert. Der Rest deines Körpers macht einfach weiter. Wenn du besonders anfällig für Motion Sickness bist, triffst du die beste Wahl mit einem Game, in dem du dich mit Teleportation fortbewegst.
Fängst du gerade erst mit VR an? Dann ist ein Game, bei dem du an einem Ort bleibst und dich nur umschauen musst, wie zum Beispiel Beat Saber, eine gute Option. Hast du schon etwas mehr Erfahrung? Dann kannst du Population One oder Arizona Sunshine ausprobieren. Im Meta Store siehst du bei jedem Game auch eine Komfortbewertung, wie zum Beispiel Komfortabel, mittel oder Intensiv. So siehst du schnell, ob ein Game zu deinem Erfahrungslevel passt und wie intensiv das Erlebnis ungefähr wird.
Tipp 6: * Stelle sicher, dass die Spezifikationen korrekt sind
Bei Virtual Reality ist es wichtig, dass die Bilder flüssig laufen und die Sensoren deine Bewegungen richtig registrieren.
Benutzt du eine aktive VR-Brille wie zum Beispiel eine Meta Quest 3? Dann müssen die Sensoren sehr sauber sein. Wichtig ist außerdem, dass du über eine stabile WLAN-Verbindung verfügst, damit es beim Gaming nicht zu Rucklern kommt. Dein Bild ist nicht gerade? Halte die HOME-Taste auf dem Controller gedrückt und du siehst das Bild wieder gerade vor dir.
Nutzt du eine passive VR-Brille in Kombination mit einem PC oder Laptop? Dann ist es wichtig, dass dein PC oder Laptop über die entsprechenden Spezifikationen verfügt. Du überprüfst dies auf der Produktseite. Du arbeitest auch mit externen Basistationen, die an der richtigen Stelle hängen müssen. So werden deine Bewegungen immer richtig registriert.
Artikel von Prescious
VR-Beratungsprofi.