Der SpiderX ist ein praktisches Werkzeug (und Software) zum "Kalibrieren" Ihres Displays. Auf der Grundlage einiger weniger Einstellungen (die von Ihnen vorgeschlagene oder vorgegebene Standardeinstellung) hilft die SpiderX-Software bei der Einrichtung Ihres Monitors und startet dann einige Tests, um das idealste ICC-Profil zu erstellen. Und bisher war ich vom ersten Ergebnis ziemlich beeindruckt.
Der Hauptgrund, warum ich mich jedoch für die Elite-Version gegenüber der Pro entschieden habe, ist die Studio-Match-Option, eine zusätzliche Funktion, die sicherstellt, dass alle Ihre Displays genau die gleichen Farben anzeigen. Dies ist jedoch eine reine Abzocke. Wenn Sie das Studio-Match starten, können Sie auswählen, welche Monitore Sie anpassen möchten. Die Software führt Sie dann durch den Prozess, bei dem Sie den SpiderX auf den verschiedenen Bildschirmen platzieren, aber anstatt die Farben gleich zu setzen, erhalten Sie nur ein Haufen von Schiebereglern und passen Sie die Farben visuell durch die Schieberegler an. Das hätte ich auch ohne diese Software geschafft und 100€ gespart. (Pro und The Elite sind 100€ Preisunterschied, was nichts für eine Dummy-Funktion ist).
Die Software selbst ist gut dokumentiert, obwohl ich von der Steuerung etwas mehr erwartet habe. Der Multimonitor war auch etwas chaotisch, aber indem man zuerst beide Monitore getrennt anschloss, lief danach alles reibungslos. Mir ist nicht klar, was beim ersten Versuch genau schief gelaufen ist, aber vielleicht lag es an mir.
Das Design ist wie es ist, nur stört mich die Art und Weise, wie das USB-Kabel auf Maß "gezogen" werden muss. An einem Draht zu ziehen, insbesondere an einem Datenkabel, ist in meiner Arbeitswelt ein sehr großes NO-NO.
Mein Rat ist, wenn Sie einen Kalibrator (oder einen normalen Tester) suchen, greifen Sie einfach zum Pro, denn der Aufpreis des Elite lohnt sich definitiv nicht, zumindest in Bezug auf die Monitorübereinstimmung.