Nach nur einem Jahr mit einer LG-Waschmaschine sind wir nun endlich angekommen.
Aber der Reihe nach …
Der Aufbau gestaltet sich sehr einfach: Bevor die Transportsicherungen entfernt werden, legt man die Maschine auf den Rücken und klebt die schallmindernden Streifen an – dank Beschriftung narrensicher. Danach die Sicherungen entfernen, Schläuche anschließen und mithilfe des mitgelieferten Werkzeugs die Gerätefüße bei Bedarf ausrichten. Nehmt eine Wasserwaage und legt sie beim Messen über Kreuz – ist alles im Lot, steht die Maschine perfekt und sicher.
Nun kann ein Leerlauf bei 95 Grad erfolgen – und ab geht’s.
Die Bedienung ist einfach, die App empfinden wir als sehr gut. Als iPhone-Nutzer ist die Quick-Anzeige mit Restzeit toll, und der Hinweis fünf Minuten vor Ende des Waschgangs ist ebenfalls praktisch. Besonders hilfreich ist der Programmassistent.
Warum aber haben wir uns nach nur einem Jahr mit einer LG (F4WX809YC) für eine neue Maschine entschieden? Ganz einfach: 9 kg sind nicht entscheidend – das Volumen der Trommel ist ausschlaggebend. Und hier hat LG versagt. Mit nur 57 Litern gegenüber 69 Litern der AEG hat sich die LG als extrem problematisch in Bezug auf Strapazierung und Verschleiß der Wäsche erwiesen.
Mit der SoftWater-Technologie punktete die AEG zusätzlich: Die Wäsche ist nicht nur sauberer und schonender gewaschen, sondern auch weicher und glatter als bei der LG. Zudem überzeugt die AEG bei der Verarbeitung – auch im Vergleich zu Mitbewerbern wie Bosch, Siemens oder anderen Anbietern in dieser Preisklasse.
Wir sind sehr zufrieden – insgesamt ein klarer Schritt nach vorne. Lediglich das Design empfinden wir als etwas altbacken.