Wir hatten vorher einen Bosch-Exclusiv-Geschirrspüler der mittlerweile gut 12 Jahre alt war aber immer noch Top-Wasch- und Trockenleistung gebracht hat (wohlgemerkt mit der gleichen Technologie wie dieser hier). Leider hatte dieser aber nun einen elektrischen Defekt, so dass wir uns für einen neuen Geschirrspüler entschieden haben. Da wir dachten, der Vorjahressieger von Stiftung Warentest sollte hier nahtlos an die Leistung unseres Bosch anknüpfen können (schließich liegen ja 12 Jahre potentielle Entwicklung dazwischen) haben wir uns für diesen Siemens entschieden. Die Reinigung und Trocknung als solches scheint auch auf dem Niveau zu sein, jedoch ist die Wertigkeit der Schubladen deutlich schlechter. Die Besteckschublade ist ehrlich gesagt eine Frechheit und lässt sich nur hakelig ein- und ausfahren. Da sieht man jetzt schon, dass das im Leben keine 12 Jahre halten wird. Die Innnenbeleuchtung von der Maschine bringt mich ebenfalls auf die Palme. Das Licht ist blau und lässt sich auch nicht änder. Also spart euch, das Ding per App anzubindnen. Auch damit ist keine Änderung der Farbe möglich. Ich hätte es gerne mit einem schnöden weißen Licht gehabt, wie ich es bei meiner 12 Jahre alten Maschine auch hatte. Welcher Designer sich dieses blaue Licht hat einfallen lassen, ist mir echt ein Rätsel. Es sorgt absolut nicht für eine gute Sicht in der Maschine. Das Licht erinnert mich eher an Bahnhofsklos die Blaulicht gegen Fixer einsetzen. Reflektierend was nun in 12 Jahren passiert ist muss ich zusammenfassen: Ich kann die Maschine nun per Handy steuern (wer braucht so einen Mist mal ehrlich?), die Qualität und teils Einteilung der Schubladen ist schlechter, das Innenlicht grausig und die Maschine lauter. Einzig sinnvolles neues Gimmik ist die Projektion der Restzeit auf den Boden. Hier hätte ich mir in 12 Jahren deutlich mehr Innovation in dem Segment gewünscht und habe definitiv höhere Qualitätsansprüche an einen so aktuellen Testsieger von Siemens.