Die Insta360 X5 ist eine echte All-in-One-Kamera für Abenteuer-Videofilmer. Eine nützliche neue Funktion finde ich InstaFrame, mit der ich gleichzeitig 360-Grad- und flache Videobilder aufnehmen kann. Das einzige was ich vermisse ist der Linsenschutz, der die Linsen vor Kratzern schützt.
Hohe Bildqualität
Das X5 verfügt über einen größeren Bildsensor als sein Vorgänger, das X4. Beim Indoor-Snowboardkurs nehme ich die Kamera mit. Hier gibt es zwar wenig Tageslicht, aber beim Filmen fällt mir auf, dass die Bilder trotzdem klar wirken und wenig Rauschen aufweisen. Ich mache 360 Grad Bilder in 8K Auflösung. Die Kamera filmt alles um mich herum, sodass ich beim Snowboarden nicht auf meine Komposition achten muss. Für TikTok schneide ich aus dem 360-Grad-Filmmaterial einen 9:16-Winkel zu. Nachdem ich das Filmmaterial zugeschnitten habe, bleiben mir 2,7 KB Videos für soziale Medien. Diese Bilder sind weniger scharf als 8K- oder 4K-Bilder, aber für soziale Medien geeignet.
Design und Akkulaufzeit
Eine Verbesserung gegenüber dem X4 ist meiner Meinung nach die längere Akkulaufzeit. Ich filme mit dieser Kamera etwa 3 Stunden in 5,7K-Auflösung. Wenn ich 8K-360-Grad-Aufnahmen mache, hält der Akku nur 1,5 Stunden. Das Design der Kamera ähnelt dem ihrer Vorgänger. Beim Filmen in 360 Grad wische ich über den großen Bildschirm, um das Bild anzupassen oder schnell den Aufnahmemodus zu ändern. Schade finde ich allerdings, dass im Standardpaket kein Objektivschutz enthalten ist. Die Linsen sind rund und stehen hervor, was bei mir die Sorge weckt, dass sie beschädigt werden könnten. Das Essentials-Paket enthält einen Objektivschutz. Der Vorteil besteht darin, dass Sie die Linsen der X5 bei Beschädigung durch ein neues Paar ersetzen können.
Aufnahmemodi
InstaFrame ist eine neue Funktion von Insta360. Die Kamera filmt gleichzeitig 360-Grad- und flache Action-Kamera-Bilder. Ich erstelle beispielsweise sowohl für Instagram als auch für YouTube einen Vlog. Die Flat-Videos teile ich direkt nach dem Dreh in den sozialen Medien, zum Beispiel in meinen Instagram-Stories. Gleichzeitig filmt die Kamera 360-Grad-Bilder, die ich anschließend sorgfältig für einen ausführlichen Vlog auf YouTube bearbeite. Außerdem zeige ich im Video meine Umgebung und wechsle zwischen verschiedenen Perspektiven.
Videos in der App bearbeiten
Ich bearbeite meine erstellten Videos ganz einfach in der Insta360-App. Dies funktioniert sehr schnell und ist benutzerfreundlich. Auf meinem Smartphone-Bildschirm drehe ich die Vorschau, bis ich das gewünschte Bild finde. Wenn ich ein Schlüsselbild hinzufüge, wird das Video ab diesem Bild fortgesetzt. Auf diese Weise kann ich problemlos zwischen dem wechseln, was ich vor und hinter mir sehe.