Ein NAS war mir bis dahin völlig unbekannt. Deshalb habe ich mich vorher auf YouTube umgesehen. Dort wurde UGREEN sehr gelobt.
Ich wollte alle meine Daten, also alles, was in der Cloud ist, dort speichern. Die Synchronisierung zwischen OneDrive und dem NAS funktioniert einwandfrei, ebenso wie zwischen Mac oder PC und dem NAS. UGREEN bietet außerdem ein ausführliches Handbuch mit Text und Videos. Ein NAS war also Neuland für mich, und auch die Nutzung von KI war mir neu.
Ich habe das NAS auch gekauft, um mehrere Websites zu betreiben: eine für Fotos, eine für eine Wetterstation und eine für einen Verein. Letztere kann aktiviert werden, wenn es Probleme beim Hosting gibt. Die ersten beiden benötigen viel Speicherplatz, und dieser kostete mich beim Hosting immer mehr Geld. Eine Domain an meine wechselnde IP-Adresse und dann an die Website auf dem NAS weiterzuleiten – dazu fand ich keine Anleitung. Also habe ich mit Copilot gesprochen. Ein netter und sehr geduldiger Kerl. Es dauerte eine Woche, bis die Websites online waren. Hauptsächlich die Verwendung von PHP und die Einrichtung einer Datenbank waren nicht ganz einfach. Nachdem alles lief, erhielt das NAS ein Update. Ich weiß nicht, ob das der Grund war oder ob ich selbst etwas falsch gemacht habe, aber einige Funktionen funktionierten nicht mehr richtig. Sowohl die KI von Microsoft als auch von Google rieten mir, das Gerät zurückzugeben. Bei Coolblue war das kein Problem. Alles lief reibungslos, bis die Post am selben Tag streikte. Coolblue informierte mich und bat freundlich um Geduld. Ein einwöchiger Streik! Ansonsten verlief der Umtausch problemlos, und ich konnte mit einem neuen Gerät loslegen.
Heute sind die beiden Websites einwandfrei online. Ich konnte die DNS-Einstellungen auf dem Host anpassen und nutze ihn jetzt nur noch für die E-Mail-Verwaltung.
Ich habe zwei 6-Tera-Festplatten im RAID-1-Verbund installiert; es gibt reichlich Speicherplatz und sogar noch Platz für zwei weitere Festplatten.
Noch ein letzter Punkt: Coolblue hat die UGREEN USV nicht im Sortiment. Ich habe mir eine von einem Mitbewerber gekauft. Sie ist unverzichtbar. Im Falle eines Stromausfalls fährt das NAS so ordnungsgemäß herunter. Ein weiterer Vorteil: Das NAS ist von überall aus problemlos erreichbar, kann anderen Nutzern Zugriff gewähren und bietet zahlreiche Funktionen, die ich noch nicht getestet habe.
Da das NAS rund um die Uhr läuft, war ich auch neugierig auf den Stromverbrauch. Also habe ich ein Wattmeter angeschlossen, und der Verbrauch bleibt unter 30 W, mit gelegentlichen Spitzenwerten bis zu 40 W.
Und für alle, die sich fragen, ob meine Daten jetzt sicher sind: Ja/Nein. Ich habe eine externe 6-TB-Festplatte angeschlossen, auf der alles synchron läuft.
Kurz gesagt: ein großartiges Gerät, das keine Wünsche offen lässt.
Angesichts der aktuellen Lage in den USA überlege ich ernsthaft, mich von diesem Kontinent abzukoppeln. Ich bin bereits zu Proton für E-Mail, VPN und Kalender gewechselt; Proton bietet auch Cloud-Dienste an, und die Server stehen in den Schweizer Bergen. Auch für Office-Anwendungen gibt es Alternativen.