Geschrieben von Maud
Aktualisiert am
9. Oktober 2026
·
13:24
Wie wähle ich einen elektrischen Terrassenheizer aus?
Du suchst nach einem elektrischen Terrassenheizer, um deine Terrasse zu beheizen, wenn es abends kühler ist. Aber wie wählst du die beste elektrische Heizung für dich aus? Mit diesem Artikel helfen wir dir gerne ein wenig auf die Sprünge.
Elektrischen Terrassenheizer auswählen
Auf der Suche nach einem elektrischen Terrassenheizer? Dann frage dich Folgendes:
- Wie viel Strom kann dein Sicherungskasten verarbeiten?
- Möchtest du einen Terrassenheizer mit integriertem Softstart?
- Wie groß sollte der Wärmebereich des Terrassenheizers sein?
- Hast du eine Terrasse mit viel oder wenig Wind?
- Möchtest du einen freistehenden Terrassenheizer oder einen Deckenheizstrahler?
- Welches Zubehör bzw. welche Zusatzfunktionen soll der Terrassenheizer haben?
Wie viel Leistung kann dein Sicherungskasten verkraften?
Jeder elektrische Terrassenheizer hat eine Spitzenleistung. Beim Start verbraucht er zwei bis zehn Mal mehr Strom. Dadurch fliegen manchmal die Sicherungen raus. Passiert das oft, geht der Terrassenheizer kaputt. Es ist besser, einen Terrassenheizer zu wählen, der weniger Leistung benötigt, wie zum Beispiel eine Infrarot-Heizung. So verringerst du die Wahrscheinlichkeit, dass die Sicherungen rausfliegen. Im Artikel unten liest du zusätzliche Tipps, mit denen du deinen Sicherungskasten schützt.
Hättest du gern einen Terrassenheizer mit eingebautem Softstart?
Möchtest du die Wahrscheinlichkeit minimieren, dass der Heizer auf Höchstleistung läuft? Dann ist ein Terrassenheizer mit eingebautem Softstart möglicherweise etwas für dich. Der Softstart dämpft die Spitzenleistung bereits, was die Wahrscheinlichkeit verringert, dass die Sicherungen durchbrennen. Bitte beachte: Bei einem Terrassenheizer mit Softstart gibt es immer noch keine absolute Sicherheit, dass die Sicherungen nicht durchbrennen. Achte daher immer darauf, dass du so wenig elektrische Geräte wie möglich an eine Stromgruppe angeschlossen hast, wenn du einen elektrischen Terrassenheizer benutzen möchtest.
Wie groß sollte der Wärmebereich des Terrassenheizers sein?
Jeder Terrassenheizer hat einen Wärmebereich in Quadratmetern. Dieser gibt an, wo die Heizung die Wärme verteilt. Das ist nicht dasselbe wie der Bereich, in dem du noch wirklich angenehme Wärme spürst. dieser Bereich ist oft kleiner. Möchtest du zum Beispiel eine Sitzecke von 12 Quadratmetern komplett warm haben? Dann reicht eine Heizung mit einem Bereich von 12 Quadratmetern nicht aus. Wähle in diesem Fall einen Terrassenheizer mit einem größeren Wärmebereich.
Hast du eine Terrasse mit viel oder wenig Wind?
Terrassenheizer haben verschiedene Arten von Heizelementen. Dadurch funktioniert die eine Heizung besser auf einer windigen Terrasse als die andere. Als Faustregel gilt, dass alle Heizungen, außer Quarz und Heatpanels, gut auf einer Terrasse funktionieren, auf der viel Wind weht. Hast du einen Wintergarten oder einen Garten, in dem fast kein Wind weht? Dann ist eine Quarz Heizung oder Heatpanel eine gute Wahl.
Möchtest du einen freistehenden Terrassenheizer oder einen Deckenheizstrahler?
Die Wahl zwischen einem freistehenden oder hängenden Terrassenheizer hängt davon ab, wie oft du ihn nutzt. Nutzt du die Heizung nur gelegentlich, ist ein freistehendes Modell praktisch. Du stellst ihn einfach auf und räumst ihn danach wieder weg. Einen Wand- oder Deckenheizstrahler befestigst du an einem festen Ort. Der Vorteil dabei ist, dass er keinen zusätzlichen Platz einnimmt.
Welches Zubehör oder Zusatzfunktionen sollte der Terrassenheizer haben?
Einige Terrassenheizer haben zusätzliche Komponenten, die die Nutzung angenehmer machen. Dazu gehören eine Fernbedienung oder eine App, mit der du die Heizung einschaltest. Es gibt auch Modelle mit integriertem Lautsprecher, damit du draußen gleichzeitig Wärme und Musik genießt.
Artikel von Maud
Terrassenheizer-Beratungsprofi.