Geschrieben von Levi
Aktualisiert am
7. Juni 2024
·
10:00
Erste Hilfe für Saugroboter
Ein Saugroboter reinigt deinen Boden für dich, braucht aber manchmal etwas Unterstützung. In diesem Artikel kannst du 7 Tipps nachlesen, um häufige Probleme mit Saugrobotern zu vermeiden. So hast du länger Freude an deiner Haushaltshilfe.
Los geht's!
*Tipp 1: Gestalte deine Wohnung roboterfreundlich
- Tipp 2: Reinige die Laser und Sensoren
- Tipp 3: Platziere die Basisstation am richtigen Ort
- Tipp 4: Achte auf die Lichtmenge
- Tipp 5: Vermeide Hindernisse
- Tipp 6: Verlängere die Akkulaufzeit
- Tipp 7: Verbessere die Saugkraft
Tipp 1: Gestalte deine Wohnung roboterfreundlich
Ein Saugroboter erledigt eine Menge Reinigungsarbeiten für dich. Es ist wichtig, den Raum erst dafür vorbereiten. Herumliegende Kabel, Gummibänder, Haarklammern oder Spielzeug machen dem Saugroboter zu schaffen. Es bleibt zum Beispiel hängen, verheddert sich oder blockiert vollständig. Stelle kurz die Stühle auf den Tisch und falte die Teppichfransen unter den Teppich.
Tipp 2: Reinige die Sensoren und Laser
Roboter finden ihren Weg mit unterschiedlichen Arten von Sensoren. Absturzsensoren verhindern, dass der Roboter die Treppe hinunterfällt. Dank der Abstandssensoren stößt der Roboter nicht an. Kollisionssensoren verlangsamen den Roboter. Wenn der Roboter plötzlich Dinge tut, die er normalerweise nicht tut, sind wahrscheinlich die Sensoren oder Laser verschmutzt. Wie du diese genau reinigst, kannst du im Ratgeberartikel nachlesen.
Tipp 3: Platziere die Basisstation am richtigen Ort
Findet der Saugroboter die Ladestation nicht, lädt er sich nicht automatisch auf und der Akku geht leer. Der häufigste Grund dafür ist, dass die Basisstation nicht genug Platz hat. In der Gebrauchsanleitung des Roboters steht, wie viel Platz um die Basisstation freigehalten werden sollte. Achte darauf, dass der Roboter immer von der Basisstation startet, damit er den Rückweg leichter finden kann.
Tipp 4: Achte auf die Lichtmenge
Viele Saugroboter benötigen beim Staubsaugen Licht. Bei schlechten Lichtverhältnissen schneiden die Sensoren weniger gut ab. Schaltest du den Roboter lieber nachts ein? Vergesse dann nicht, das Licht anzulassen. Dann kannst du sicher sein, dass er nicht die Treppe hinunterfällt. Einige Saugroboter arbeiten auch im Dunkeln. Dabei handelt es sich häufig um Roboter mit Lasernavigation. Schaue in der Gebrauchsanleitung nach, um sicherzustellen, dass dein Roboter auch im Dunkeln fährt.
Tipp 5: Hindernissen ausweichen
Schränke und Schwellen stellen für den Saugroboter manchmal eine Herausforderung dar. Wenn nicht genügend Licht vorhanden ist, erkennt der Saugroboter den Schrank nicht. Dadurch bleibt er selbst stecken. Abhängig von der Höhe des Saugroboters kann dieser unter Möbeln hindurchfahren oder auch nicht. Zu hohe Schwellenwerte führen dazu, dass der Roboter rückwärts fährt. Wenn du nicht möchtest, dass der Saugroboter überhaupt unter den Schrank gelangt, richtest du No-Go-Zonen ein. Dies geschieht häufig über die App oder mit einer virtuellen Wand.
Tipp 6: Verlängere die Akkulaufzeit
Saugroboter haben einen wiederaufladbaren Akku. Mit der Zeit nimmt die Qualität dieses Akkus ab, genau wie dies beispielsweise bei einem Handy der Fall ist. Findest du es wichtig, dass der Akku so lange wie möglich gut funktioniert? Dann wähle einen Saugroboter mit einem Li-Ionen-Akku. Diese Akkus haben die beste Qualität und halten am längsten.
Tipp 7: Verbessere die Saugleistung
Im Vergleich zu einem normalen Staubsauger verfügt ein Saugroboter über einen kleinen Staubbehälter. Leere daher den Behälter nach jedem Staubsaugen. Der Roboter hat dann Platz für neuen Staub und Schmutz. Du machst es dir einfacher, wenn du dich für einen Saugroboter mit Entleerungsstation entscheiden. Er entleert seinen Staubbehälter automatisch, sobald es nötig ist. Die Saugleistung ist immer gut.
Artikel von Levi
Saugroboter-Experte.