Geschrieben von Giorgos
Aktualisiert am
18. September 2026
·
12:46
Welche interne SSD ist die richtige für dich?
Mit einer internen SSD machst du dein Gerät schneller und erweiterst ganz einfach die Speicherkapazität. Nur passen nicht alle SSDs in jedes Gerät. Für eine M.2-NVMe-SSD benötigt dein Gerät zum Beispiel einen separaten Anschluss auf dem Motherboard. Außerdem gibt es Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den verschiedenen Protokollen. In diesem Artikel helfen wir dir bei der Auswahl des SSD-Typs, den du benötigst.
Wie kann ich dir helfen?
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Welcher SSD-Typ passt in dein Gerät?
Bevor du eine SSD kaufst, informiere dich, welcher SSD-Typ in dein Gerät passt. Überprüfe dies in der Gebrauchsanleitung deines Geräts oder suche nach der Modellnummer beim Hersteller. Hier siehst du, ob dein Gerät zum Beispiel einen SATA-Anschluss hat. Fast alle PCs und NAS-Systeme haben Platz für eine 2,5 Zoll SATA-SSD. Wenn du eine SSD auf deinem Motherboard installieren möchtest, überprüfe, welchen Anschluss dein Motherboard hat und welche PCIe-Version es unterstützt. Achte außerdem darauf, welche PCIe Steckplätze bereits von anderen Komponenten belegt sind. So weißt du, welche Version du benötigst und in welche Steckplätze du die SSD installierst.
M.2 NVMe SSDs: für die schnellsten Aufgaben
Eine M.2 NVMe SSD erreicht die höchsten Lese- und Schreibgeschwindigkeiten. So überträgst du große und schwere Dateien reibungslos. Stell dir moderne Games, professionelle 4K-Medien oder Dokumente mit 1.000en von Seiten vor. Eine M.2 NVMe SSD steckst du in den M.2-Anschluss deines Motherboards und schraubst sie mit der bereits vorhandenen Schraube fest. Außerdem passen diese SSDs in eine PlayStation 5 und arbeiten schneller als die vorinstallierte SSD. Eine NVMe SSD arbeitet mit dem PCIe-Protokoll. Dieses Protokoll hat verschiedene Versionen, die auch andere Geschwindigkeiten haben. Je höher die PCIe-Version der SSD und deines Motherboards ist, desto schneller überträgst du Dateien.
2,5'' SATA SSDs: für eine große Speicherkapazität
2,5 Zoll SATA SSDs passen vor allem in PCs, NAS-Systeme und ältere Laptops oder Spielekonsolen. Du schließt diese SSDs mit einem SATA-Kabel an und baust sie mit einer speziellen Halterung ein. Manchmal ist es nötig, diese SSDs festzuschrauben, zum Beispiel wenn du sie in einem NAS-System verwenden möchtest. 2,5 Zoll SATA SSDs arbeiten etwa zehnmal schneller als eine normale interne Festplatte, wodurch dein Gerät schneller startet. Die meisten PCs haben mehrere SATA-Anschlüsse, wodurch du ganz einfach eine große Speicherkapazität schaffst. Außerdem werden diese SSDs weniger schnell warm und sind besser geeignet, wenn du sie den ganzen Tag nutzt.
Was sind die Unterschiede zwischen SATA und NVMe?
SATA und NVMe sind Technologien, mit denen die SSD mit deinem Gerät kommuniziert. Eine SATA-SSD nutzt ein Kabel, das du mit dem Motherboard verbindest, wie bei einer normalen internen Festplatte. Eine NVMe-SSD arbeitet direkt mit deinem Prozessor über die PCIe-Steckplätze auf deinem Motherboard zusammen. Durch diese direkte Verbindung arbeitet eine NVMe-SSD 10- bis 30-mal schneller als eine SATA-SSD. Durch diese hohen Geschwindigkeiten eignen sich NVMe-SSDs besser für anspruchsvolle Aufgaben und den professionellen Gebrauch, wie zum Beispiel die Erstellung von Inhalten. Ein Nachteil von M.2 NVMe-SSDs ist, dass sie schnell warm werden. Wähle daher einen Kühlkörper, mit dem du die Wärme schnell ableitest.
Was sind die Unterschiede zwischen PCIe-Versionen?
Wie schnell eine M.2 NVMe SSD arbeitet, hängt von der PCIe-Version ab. Die PCIe-Version ist die Bandbreite, mit der deine SSD Daten überträgt. Diese arbeiten mit den PCIe-Steckplätzen auf deinem Motherboard zusammen. Eine SSD nutzt du hauptsächlich auf PCIe x4-Steckplätzen, in Kombination mit der Version, die deine SSD unterstützt. So unterstützt ein PCIe 4.0 Motherboard maximal PCIe 4.0 Geschwindigkeiten, auch wenn du eine PCIe 5.0 SSD hast. Die PCIe-Versionen unterscheiden sich hauptsächlich in der Übertragungsgeschwindigkeit und der Zusammenarbeit mit anderen Komponenten. Je neuer deine Komponenten sind, desto besser ist die Unterstützung für schnellere SSDs mit zum Beispiel PCIe 5.0. Trotzdem funktioniert eine PCIe 5.0 SSD problemlos in einem PCIe 3.0 oder PCIe 4.0 Motherboard.
Artikel von Giorgos
SSD-Beratungsprofi.