DJI Avata 360 und Antigravity A1 im Vergleich
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DJI Avata 360 und Antigravity A1 im Vergleich
| DJI Avata 360 | Antigravity A1 | |
|---|---|---|
| Bildsensor | Dual 1/1.1 Zoll Square CMOS Sensoren f/1.9 | 1/1.28 Zoll CMOS f/2.2 |
| Maximale Videoauflösung | 8K, 60 fps (in 4K: 60 fps) | 8K, 30 fps (in 4K: 100 fps) |
| Maximale Fotoauflösung | 120 Megapixel | 50 Megapixel |
| Single Lens Mode | Ja | Nein |
| Maximale Flugzeit | 23 Minuten | 25 Minuten |
| Hinderniserkennung | Omnidirektional (nach vorne gerichteter LIDAR und Infrarotsensor an Unterseite) | Vorderseite und Unterseite |
| Flugmodi in 360-Modus (mit einem Motion Controller und VR-Brille) | Active Track, Cinematic Mode, Dolly Zoom, Acrobatic Maneuvers, Head Tracking, Sport Mode | Deep Track, Spotlight, Point of Interest, Sky Genie, Sky Path, Return to Home |
| Interner Speicher | 42 GB | 20 GB |
| Drohnenkurs erforderlich? | Ja (A1/A3) | Nein (mit Standard Flight Battery). Ja (mit High Capacity Akku) |
Bildqualität
DJI Avata 360: 8K mit 60 Bildern pro Sekunde + Single Lens Mode
Mit der DJI Avata 360 filmst du flüssige 360-Grad-Aufnahmen in 8K-Videoauflösung und mit 60 Bildern pro Sekunde. Dank des 360-Grad-Sichtfelds wählst du im Anschluss den gewünschten Bildausschnitt für dein Video aus. Dank der größeren Dual 1/1.1 Zoll CMOS Sensoren und der Blende von f/1.9 hast du weniger Probleme mit Rauschen. Im Single Lens Mode funktioniert die Avata 360 genau wie eine herkömmliche Drohne. Du nimmst direkt auf, was du siehst. Diese FPV-Aufnahmen nimmst du in der 4K-Videoauflösung und mit 60 Bildern pro Sekunde auf.
Antigravity A1: 8K mit 30 Bildern pro Sekunde und kein Single Lens Mode
Mit der Antigravity A1 filmst du in 8K-Auflösung und mit 30 Bildern pro Sekunde. Du filmst mit dieser Drohne detailreiche 360-Grad-Aufnahmen. Berücksichtige jedoch, dass der kleinere 1/1.28 Zoll CMOS-Sensor mit f/2.2 Blende weniger lichtempfindlich ist. Dadurch siehst du bei herausfordernden Lichtsituationen möglicherweise schneller Rauschen auf deinen Aufnahmen. Außerdem hat die A1 keinen Single Lens Mode. Daher verwendest du die A1 nicht wie eine normale Drohne. Für einen Shot aus einem anderen Blickwinkel werden 360-Grad-Aufnahmen zusammengefügt. Wenn du diese Aufnahmen zuschneidest, geht schneller Bildqualität verloren als bei einer normalen Drohnenaufnahme.
Hinderniserkennung
DJI Avata 360: 360 Grad LiDAR-Sensoren
Dank der LiDAR-Sensoren an der Vorderseite und des Intrafotsensors an der Unterseite erkennt die Avata 360 die Hindernisse um sie herum und weicht ihnen aus. Die LiDAR-Technologie misst die Entfernung zu Gegenständen mit Lasern und berücksichtigt dadurch sogar Hindernisse, die du mit dem bloßen Auge nicht so schnell siehst, zum Beispiel dünne Zweige. Dadurch filmst du sicher in einem Wald. Falls die Drohne doch mit etwas kollidiert, fängt der Propellerschutz den Aufprall auf. Dadurch halten die Propeller länger.
Antigravity A1: Hinderniserkennung ohne LiDAR
Die Antigravity A1 hat Hinderniserkennungssensoren an der Vorderseite und einen Infrarotsensor an der Unterseite. Dadurch erkennt die Drohne Hindernisse, wenn sie geradeaus fliegt, und landet sicher. Da die Drohne keine LiDAR-Sensoren hat, ist die Hinderniserkennung weniger genau und die Drohne erkennt kleinere Gegenstände nicht. Dadurch musst du als Drohnenpilot während des Flugs aufmerksamer aufpassen. Daher fliegst du am besten an offenen, gut beleuchteten Orten. Ohne Propellerschutz sind die Propeller bei einem Zusammenstoß weniger gut geschützt.
Smart-Funktionen
DJI Avata 360: automatisch und manuell
Die DJI Avata 360 hat eine Fluggeschwindigkeit von 16 Metern pro Sekunde. Mit ActiveTrack folgt die Drohne sich bewegenden Motiven wie einem Fahrradfahrer oder Auto automatisch. Im Sport Mode fliegt mit 18 Metern pro Sekunde mit deinem Motiv mit. Möchtest du kinowürdige Aufnahmen? Dann wechsle in den Cinematic Mode, um flüssige Aufnahmen zu erhalten. Die Avata 360 hat kein Spotlight, Waypoint oder Point of Interest. Dadurch stellst du keine festen, umkreisenden oder zuvor geplanten Flüge ein.
Antigravity A1: automatische Funktionen
Die Antigravity A1 hat eine Fluggeschwindigkeit von 16 Metern pro Sekunde. Mit DeepTrack wählst du ein Motiv aus. Die Drohne folgt diesem Motiv und behält es im Bild. Mit dieser Funktion filmst du hauptsächlich Motive, die sich mit einer geringen Geschwindigkeit bewegen, zum Beispiel Spaziergänger. Möchtest du einen festen Punkt umkreisen oder vorab eingeplante Routen fliegen? Das machst du mit Spotlight, Point of Interest und Sky Path.
Steuerung
DJI Avata 360: Brille und Motion Controller nicht erforderlich
Du steuerst die DJI Avata 360 mit dem RC 2 Controller oder dem Motion Controller. Für ein mitreißendes Flugerlebnis wählst du den Motion Controller und steuerst die Drohne mit Gesten. Du zeigst in eine Richtung und die Drohne folgt deiner Handbewegung. Über die DJI Goggles N3 siehst du live mit der Drohne mit, wodurch es sich so anfühlt, als ob du selbst fliegst. Mit dem RC 2 siehst du auf dem Display des Controllers live mit, sodass du auch ohne VR-Brille fliegst. Dadurch hast du viele verschiedene Steuerungsmöglichkeiten.
Antigravity A1: nur mit Brille und Motion Controller
Mit der Antigravity A1 Drohne fliegst du immer mit den mitgelieferten Vision Goggles und dem Motion Controller. Das macht die Steuerung intuitiv, wobei du jedoch auf ein festes Kombinationszubehör angewiesen bist. Dadurch ist die Steuerung weniger vielseitig. Du bedienst die Drohne nicht ohne dieses Zubehör. Mit der FreeMotion Funktion zeigst du mit dem Controller in eine Richtung und die Drohne fliegt in diese Richtung.
Drohnenkurs
DJI Avata 360: A1/A3-Drohnenkurs
Da die DJI Avata 360 455 Gramm wiegt, musst du erst den A1/A3-Drohnenführerschein erlangen, bevor du damit fliegst. Außerdem forderst du eine Betreibernummer und Remote ID an. Beim Kurs lernst du alles über sicheres Fliegen, zum Beispiel wie du eine Risikoanalyse machst und wie viel Abstand du zu Personen und Gebäuden halten musst. Fliegst du häufiger professionell? Dann ist dieser Kurs eine gute Investition, mit der du dein Wissen erweiterst.
Antigravity A1: kein Drohnenkurs
Da die Antigravity A1 Drohne 249 Gramm wiegt, brauchst du keinen Drohnenkurs zu absolvieren, um damit fliegen zu dürfen. Das bezieht sich auf das Gewicht der Drohne mit dem Standard-Akku. Wenn du das Antigravity A1 Standard-Set kaufst, legst du direkt mit dem Fliegen los. Wenn du mit dem High Capacity Akku fliegst, dann wiegt die Drohne über 250 Gramm. Dadurch musst du den A1/A3-Drohnenführerschein erhalten.
Fazit
Du filmst mit beiden Drohnen in 8K und machst 360-Grad-Aufnahmen. Die DJI Avata 360 hat allerdings mehr Möglichkeiten. Du filmst Videos mit 60 Bildern pro Sekunde und machst scharfe FPV-Aufnahmen im Single Lens Modus. Du hast mehr Steuerungsoptionen und fliegst dank der omnidirektionalen Hinderniserkennung noch sicherer. Brauchst du dies nicht? Dann ist die Antigravity A1 eine gute Wahl.