Geschrieben von Giorgos
Aktualisiert am
25. Juli 2025
·
07:28
Was sind die wichtigsten Spezifikationen bei der Auswahl eines Monitors?
Bei der Auswahl eines Monitors achtest du natürlich auf die Spezifikationen. Die Auflösung des Bildschirms, die Größe des Bildes, die Bildwiederholfrequenz. Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Spezifikationen für dich erklärt und aufgelistet.
Bildschirmdiagonale
Ein zu kleiner Bildschirm ist schwer lesbar, aber ein zu großer Bildschirm passt möglicherweise nicht auf deinen Schreibtisch. Deshalb ist die Bildschirmdiagonale bzw. Bildgröße eine der wichtigsten Spezifikationen bei der Auswahl eines Monitors. Für den allgemeinen und geschäftlichen Gebrauch empfehlen wir 24 Zoll, während Gaming auf 27-Zoll-Monitoren am besten zur Geltung kommt. Wenn du noch mehr Platz auf dem Bildschirm wünschst, solltest du einen Ultrawide-Bildschirm auswählen. Diese haben 33 Prozent mehr Platz auf dem Bildschirm, was Multitasking erleichtert.
Auflösung: Full HD, QHD, 4K und 5K
Die Auflösung deines Monitors bestimmt, wie scharf das Bild ist. Je höher die Anzahl der Pixel, desto schärfer das Bild. Berücksichtige hier auch die Bildschirmgröße. Beispielsweise sieht eine Full-HD-Auflösung auf einem Monitor größer als 27 Zoll körnig oder gestreckt aus. Full HD reicht für den Alltag. Auch für Games empfehlen wir QHD. 4K ist praktisch für die professionelle Foto- und Videobearbeitung. Oder wenn du deine Filme in Kinoqualität ansehen möchtest.
- Full HD - 1.080p
- QHD-1.440p
- 4K - 2.160p
- 5K - 2.880p
Bildwiederholfrequenz (Hertz)
Die Bildwiederholfrequenz gibt an, wie viele Bilder ein Monitor pro Sekunde anzeigt. Beispielsweise zeigt ein 60-Hertz-Monitor 60 neue Bilder pro Sekunde, während ein 144-Hertz-Monitor das Bild 144-mal pro Sekunde erneuert. Je höher die Bildwiederholfrequenz, desto häufiger aktualisiert sich das Bild. Dies ist besonders nützlich beim Ansehen und Bearbeiten von Filmen, aber insbesondere beim Gamen. Eine hohe Bildwiederholfrequenz zeigt Games flüssig an, sodass du Gegner früher siehst.
Displayart: IPS, VA, TN und OLED
Die Displayart wirkt sich darauf aus, wie du Bildqualität erlebst. Ein IPS-Display bietet zum Beispiel die beste Bildqualität, beispielsweise beim Ansehen von Filmen oder beim Bearbeiten von Fotos. TN-Displays haben eine hohe Bildwiederholfrequenz, was für Wettkampfgames nützlich ist, deren Bild wirkt aber etwas eintönig. Ein VA-Display ist ein schöner Mittelweg zwischen VA und IPS. Ein OLED-Display enthält Pixel, die selbst aufleuchten, sodass du natürliche und satte Farben erlebst.
Spezifikationen von Monitoren für Arbeit und Studium
Ein guter Monitor ist auf deinem Schreibtisch zu Hause unverzichtbar, sowohl für deine Arbeit als auch für dein Studium. Da du bequem vor deinem Bildschirm sitzen solltest, empfehlen wir einen verstellbaren Monitor. Diesen platzierst du immer auf Augenhöhe, was Rücken- und Nackenbeschwerden vorbeugt. Achte auch auf einen dünnen Bildschirmrand. Auf diese Weise stellst du zwei Bildschirme nebeneinander, ohne dass der Rand in der Mitte stört. Du möchtest, dass dir überhaupt kein Bildschirmrand stört? Dann wähle einen Ultrawide-Bildschirm für zusätzlichen Platz auf dem Bildschirm. Stelle nur sicher, dass du einen Schreibtisch hast, der groß genug ist.
Spezifikationen von Gaming-Monitoren
Reibungsloses Gameplay, darum geht es bei einem Gaming-Monitor. Die Bildwiederholfrequenz ist nicht die einzige Angabe, die dies für dich bestimmt. Prüfe auch, ob der Monitor mit NVIDIA G-Sync oder AMD FreeSync ausgestattet ist. Diese Technologie synchronisiert die Bildwiederholfrequenz deiner Grafikkarte mit der des Monitors und verhindert ein Stottern beim Zocken. Die Reaktionszeit gibt an, wie schnell ein Pixel die Farbe ändert. Ist sie zu hoch, erscheint der Bildschirm zu verschwommen. Du möchtest nicht mit fahlen Farben gamen? Dann kommt für dich ein Monitor mit HDR-Unterstützung für klare und lebendige Farben infrage.
Spezifikationen von Grafikmonitoren
Bei der Foto- und Videobearbeitung schaust du hauptsächlich auf den Farbraum, die Farbtiefe und der Abdeckungsgrad in Prozent eines Monitors. Der Farbraum bestimmt teilweise, welche Bearbeitungen du auf einem Grafikmonitor ausführst. Beispielsweise ist ein Monitor mit DCI-P3 für die Videobearbeitung besser geeignet als ein Monitor mit sRGB oder Adobe RGB. Die Farbtiefe bestimmt, wie viele Ebenen und Farben du auf dem Bildschirm siehst. Der Abdeckungsgrad in Prozent gibt an, wie viele Farben der Monitor eines bestimmten Profils anzeigt. Je höher der Prozentsatz, desto lebendiger und tiefer sind die Farben auf dem Bildschirm.
Spezifikationen tragbarer Monitore
Arbeitest du viel unterwegs oder an flexiblen Arbeitsplätzen? Dann ist ein tragbarer Monitor genau das Richtige für dich. Du schließt diesen an deinen Laptop an und erstellst ein Zwei-Bildschirm-Setup für unterwegs. Doch worauf solltest du achten? Sieh dir zum Beispiel einen Touchscreen-Monitor an, den du ohne Maus und Tastatur bedienst. Möchtest du mehr über einen tragbaren Monitor lesen? Dann sieh dir die Expertenbewertung zum AOC 16T2 an.