Geschrieben von Steven

Welche Bildwiederholfrequenz solltest du für deinen Gaming-Monitor auswählen?

Ein Monitor mit einer hohen Bildwiederholfrequenz sorgt für flüssige Bilder und ist daher ein wichtiger Bestandteil deiner Gaming-Konfiguration. Als unerfahrener Spieler oder als Nicht-Spieler reicht ein 60-Hz- oder 75-Hz-Monitor aus. Als erfahrener Spieler bevorzugst du einen 144-Hz-Monitor. Bist du ein E-Sportler? Dann entscheidest du dich am besten für 240 Hz.

Was ist die Bildwiederholfrequenz?

Refresh Rate Bildwiederholfrequenz 60 Hz 120 Hz

Dein Monitor erzeugt die Illusion eines bewegten Bildes, indem er Standbilder sequenziert. Die Bildwiederholfrequenz gibt an, wie viele Bilder dein Monitor pro Sekunde anzeigt. Das wird durch die Hertz-Zahl angegeben. Eine hohe Bildwiederholfrequenz sorgt für flüssige Bilder. Nicht zu verwechseln mit der Bildrate, die in fps (Bilder pro Sekunde) ausgedrückt wird. Die fps geben an, wie viele Bilder deine Grafikkarte pro Sekunde erzeugt. Für eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hertz benötigst du daher eine Grafikkarte, die mindestens 144 fps erzeugt.

Bildwiederholfrequenz auswählen

3 verschiedene Monitore, ein Business-Monitor, ein Gaming-Monitor und ein curved Monitor.

Die Bildwiederholfrequenz deines Monitors wirkt sich auf die Darstellung deiner Spiele aus, aber auch auf deine Leistung. Deshalb ist es wichtig, dass du die richtige auswählst. Die häufigsten Bildwiederholfrequenzen sind 60, 75, 144 und 240 Hertz. Wir helfen dir bei der Auswahl.

  • 60Hz - Für Anfänger, die Abenteuer- und Strategiespiele spielen
  • 75Hz - Für Anfänger, die Shooter-Spiele und Rennspiele spielen
  • 144Hz - Für erfahrene Spieler und begeisterte Shooter-Fans
  • 240Hz - Für professionelle E-Sportler

60 Hz - Für Anfänger

Monitor für 60 Hz Netflix Filme

Ein 60-Hertz-Monitor zeigt maximal 60 Bilder pro Sekunde an. Viele Spieler sehen dies als Voraussetzung für das Spielen. Du benötigst keine teure Grafikkarte, um 60 Full-HD-Bilder pro Sekunde zu produzieren. Deshalb ist ein 60-Hz-Monitor perfekt für Anfänger. Für einfache Spiele mit wenigen bewegten Bildern wie Minecraft sind 60 Hertz mehr als genug. Abenteuerspiele wie Assassin's Creed und GTA V eignen sich ebenfalls gut für einen 60-Hz-Bildschirm.

75 Hz - Für Shooter-Spiel-Anfänger

Monitor 75 Hz für einfache Spiele

75 Hertz sieht etwas schneller aus als 60 Hertz. Du siehst außerdem 25 % mehr Bilder. In einem Shooter- oder Rennspiel kann das gerade ausreichen, um deinen Gegner zu schlagen. Ein erfahrener Spieler wird bei 75 Hz ein Stottern erleben, aber als Anfänger wirst du dies nicht bemerken. Ein 75-Hz-Gaming-Monitor ist eine gute Option für Anfänger, die Shooters spielen oder einfach mehr als 60 Hz wollen, aber keinen Spitzenpreis zahlen möchten.

144 Hz - Für erfahrene Spieler

Gaming-Monitor 144 Hz Bildwiederholfrequenz Refresh Rate schnell

Ein 144-Hertz-Monitor zeigt Bilder sehr flüssig an. Das kommt dir am meisten zugute, wenn du ein erfahrener Spieler bist, der Shooter oder andere schnelle Spiele wie Call of Duty spielt. Der Unterschied zwischen 60 Hz und 144 Hz ist deutlich sichtbar. Wo bei 60 Hz immer noch einiges an Bildschirmabrissen sichtbar ist, ist das bei 144 Hz minimal oder nicht vorhanden. Für einen 144-Hz-Monitor musst du etwas tiefer in die Tasche greifen, aber deine Grafik wird sich erheblich verbessern.

240 Hz - Für Gaming-Fanatiker und E-Sportler

Monitor 240 Hz Refresh Rate Bildwiederholfrequenz superschnell

240 Hertz bietet lebensechte Bewegungen. Der Unterschied zwischen 240 Hz und 144 Hz ist schwer zu erkennen, es sei denn, du bist ein Die-hard-Spieler oder nimmst an Esportturnieren teil. Denn obwohl der Unterschied schwer zu erkennen ist, merkt ein erfahrener Spieler dies an der Anzahl der Kills. 240 Hz liefert ein schärferes Bild zwischen Bildwiederholungen und aktuelleren Informationen über deine Umgebung. Also, bist du oder willst du irgendwann ein wettbewerbsfähiger Spieler sein? Dann ist ein 240-Hz-Monitor genau das Richtige für dich.

PlayStation 5 und Xbox Series X

Die PlayStation 5.

Die PlayStation 5 und Xbox Series X zeigen maximal 120 fps an. Um deine Konsole optimal zu nutzen, wählst du einen Gaming-Monitor mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz oder höher. Eine PlayStation 5 und Xbox Series X verfügen nicht über einen DisplayPort-Anschlus, daher muss der Monitor über HDMI 2.1 verfügen. Achte darauf, da HDMI-Versionen vor 2.1 nur 60 fps bei einer Auflösung von 4K unterstützen.

G-Sync und Freesync

Gsync und Freesync auf dem Monitor

Ein 144-Hz-Gaming-Monitor, der mit einer Grafikkarte zusammenarbeitet, die pro Sekunde 144 Bilder erzeugt, zeigt das Bild perfekt flüssig an. Tatsächlich liefert eine Grafikkarte jedoch jede Sekunde eine unterschiedliche Anzahl von Bildern pro Sekunde. Das führt zu Unregelmäßigkeiten auf dem Bildschirm, wie zum Beispiel Störungen oder Bildschirmabrissen. Die Lösungen hierfür sind G-Sync und Freesync. Diese Arten der adaptiven Synchronisierung stellen sicher, dass der Monitor die Bildwiederholfrequenz jederzeit an die Anzahl der Bilder pro Sekunde deiner Grafikkarte anpasst. Auf diese Weise läuft dieses dynamische Duo gut synchron und ohne Probleme.

Erforderliche Hardware

Steven zeigt eine Grafikkarte.

Die Faustregel ist ganz einfach: Je höher die Anzahl der Bilder pro Sekunde, desto leistungsfähiger muss die Grafikkarte sein. Für Spiele mit 144 Hz bzw. 144 fps benötigst du beispielsweise eine bessere Grafikkarte als für Spiele mit 60 Hz bzw. 60 fps. Die Auflösung zählt auch hier. Eine 4K-Auflösung erfordert mehr von deiner Grafikkarte als Full HD. Wähle einen Monitor, der zu deiner Grafikkarte und der Art des Spiels passt.

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