Das Auspacken ist schon ein Erlebnis für sich. Echt gut gemacht!
Ich habe das Gerät etwa zwei Wochen lang getestet.
iPhone: Es funktioniert ganz einfach. Anschließen, und das Bild wird auf die Brille projiziert. Mit der SpaceWalker-App hat man eine Art VR-Erlebnis, aber alles ist auf das Gesicht fokussiert (1DoF).
Ich habe damit Serien geschaut, was okay war, da es mir um die Story ging. Tron: Legacy auf Disney+ über die SpaceWalker-App war allerdings eine Enttäuschung. Es erinnerte mich an meinen alten LG-Monitor, den ich vor 15 Jahren für 15 Euro auf Marktplaats gekauft habe. Viele Geisterbilder, Pixel und Blöcke. Nicht gerade toll. Laut App muss man für 3DoF einen Adapter bestellen.
Das habe ich getan, aber später stellte sich heraus, dass er das Ultra nicht unterstützt. Viture hat dafür noch keinen Adapter entwickelt. 3DoF ist auf iPhone/iPad also momentan nicht möglich. Die verfügbaren Adapter, einschließlich des XR-Adapters, ermöglichen nur das gleichzeitige Laden mehrerer Geräte.
MacBook: Ich habe die Brille an mein MacBook Pro angeschlossen. Sie fügt automatisch ein 1DoF-Display hinzu, das direkt vor dem Gesicht angebracht ist. Mit der SpaceWalker-App lassen sich bis zu drei Displays in verschiedenen Seitenverhältnissen hinzufügen. Allerdings ist die Auflösung auf maximal 1200p begrenzt, was im Prinzip einem etwas älteren Monitor entspricht, der direkt vor dem Gesicht sitzt. Dies fällt besonders bei Texten auf. Sobald man 3DoF über die SpaceWalker-App aktiviert, kann man den Abstand zum Bildschirm anpassen und ihn etwas weiter weg positionieren. Dadurch wird der Text jedoch sehr pixelig. Ich habe es bei längeren produktiven Arbeiten getestet, und es funktioniert, ist aber anstrengend.
PlayStation 5: Über die Mobile Dockingstation kann man unter anderem eine PlayStation anschließen. Die Kabel sind etwas umständlich, aber man gewöhnt sich daran. Die Mobile Dockingstation für die PS5 unterstützt nur 3DoF, funktioniert aber sehr gut. Aufgrund der vielen Nachteile habe ich das Gerät zurückgeschickt, werde es aber vor allem an der PlayStation vermissen.
Nach sechs Tagen riss das Plastik an den Standfüßen an beiden Seiten, wobei ein Standfuß fast komplett brach. Die Standfüße lassen sich für optimale Sicht in drei Positionen einrasten. Selbst bei größter Vorsicht entstehen diese Risse schnell. Später las ich das auf Reddit; Luma-Monitore haben dieses Problem anscheinend massenhaft. Es ist zwar rein optisch, aber für den Preis inakzeptabel.
Alles in allem werde ich es vor allem beim gelegentlichen Serien- und Nachrichtenschauen sowie mit der PS5 vermissen. Leider überwogen die Nachteile die Vorteile nicht.